Adidas AG | |
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Rechtsform | Aktiengesellschaft |
ISIN | DE000A1EWWW0 |
Gründung | 18. August 1949 |
Sitz | Herzogenaurach, Deutschland |
Leitung |
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Mitarbeiterzahl | 59.030 (31. 12. 2023) |
Umsatz | 21,427 Mrd. Euro (2023) |
Branche | Sportartikel |
Website | www.adidas-group.com |
Stand: 31. Dezember 2023 |
Die Adidas AG (Eigenschreibweise: adidas) ist ein international tätiger deutscher Sportartikelhersteller mit Sitz in Herzogenaurach bei Nürnberg.
Die Adidas AG ist ein deutscher Sportartikelhersteller mit den Marken Adidas, Reebok und TaylorMade. Seit dem 17. November 1995 ist der Konzern im Deutschen Aktienindex an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.
Das Unternehmen bietet weltweit über eigene Ladengeschäfte und den Einzelhandel Bekleidung, Schuhe, Sportausrüstung, Accessoires sowie Lizenzprodukte wie Uhren, Kosmetik und Brillen an. Der Konzern gilt nach Nike als der zweitgrößte Sportartikelhersteller der Welt und ist als bedeutender Ausstatter von berühmten Sportlern, Sportmannschaften und internationalen Sportveranstaltungen bekannt.
Ausstatter von internationalen Sportveranstaltungen
Olympische Spiele
Im September 2007 gab das Organisationskomitee LOCOG der Olympischen Spiele 2012 auf einer Pressekonferenz mit der Adidas-Führung bekannt, dass Adidas offizieller Sportswear-Partner der Olympischen Spiele 2012 sowie der Paralympics in London sein wird. Es würde die größte Investition von Adidas in ein einzelnes Sportereignis im Vereinigten Königreich sein. Die Investition umfasste die Ausstattung von Athleten und freiwilligen Helfern, Lizenzgebühren für Merchandising sowie Marketingaktivitäten im Vorfeld des Events. Insgesamt wurden mehr als 70.000 freiwillige Helfer von Adidas ausgerüstet.
Für die Olympischen Winterspiele 2018 in Korea erhielt adidas den Zuschlag für die kostenlose Ausrüstung der deutschen Wintersport-Athleten, nachdem diese seit 1936 ununterbrochen von Bogner eingekleidet worden waren.[77]
Fußballgroßereignisse
Der Weltfußballverband und Adidas sind bereits seit 1956 Partner und auch bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien wurde der offizielle Spielball von der Firma gestellt. Adidas hat zudem noch ein Vorkaufsrecht auf Fernsehwerbung und bevorzugte Werbeflächen in den WM-Stadien. Inklusive der WM 2014 kosteten die Lizenzen für die Fußball-Großereignisse mitsamt der Frauen-Weltmeisterschaft und der Junioren-WM 250 Millionen Euro.
Adidas ist Hersteller des offiziellen Spielballs zahlreicher Fußball-Großereignisse. In der Regel erhalten die Bälle eigene Namen, darunter der Telstar Durlast, Tango Durlast, Etrusco Unico, Adidas Tricolore, Adidas Finale, Questra, Terrestra Silverstream, Fevernova, +Teamgeist, Europass, wawa aba, Tango 12, Roteiro, Jabulani, Speedcell, Torfabrik, Brazuca, Beau Jeu etc. Der Chip-Ball konnte sich bislang nicht durchsetzen.
Weitere Informationen zum Unternehmen Adidas AG finden Sie auf Wikipedia in den folgenden Inhaltsverzeichnissen:
- 1. Geschichte
- 2. Adidas als Marke
- 3. Adidas-Gruppe
- 4. Ausstatter von internationalen Sportveranstaltungen
- 5. Kritik
- 5.1 Ausbildungspraxis
- 5.2 Ausbeutung und Kinderarbeit in Sweatshops
- 5.3 Arbeitsrechte in Produktionsländern
- 5.4 Baumwolle aus Xinjiang
- 5.5 Bestechungsgelder
- 5.6 Sponsoring Gumball 3000
- 5.7 Verhalten während der COVID-19-Pandemie
- 5.8 Personalvorstand aufgrund von Rassismus-Vorwürfen zurückgetreten
- 5.9 Kooperation mit Kanye West trotz antisemitischer Äußerungen
- 5.10 Versprechen zur Klimaneutralität
- 6. Literatur
- 7. Weblinks
- 8. Einzelnachweise