Zalando SE | |
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Rechtsform | Europäische Gesellschaft (Societas Europaea, SE) |
ISIN | DE000ZAL1111 |
Gründung | 2008 |
Sitz | Berlin, ![]() |
Leitung |
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Mitarbeiterzahl | 15.793 (2023)[2] |
Umsatz | 10,2 Mrd. Euro (2023)[2] |
Branche | Versandhandel: Modeversand |
Website | zalando.de |
Stand: 31. Dezember 2023 |
Die Zalando SE mit Sitz in Berlin ist ein börsennotierter deutscher Online-Versandhändler für Schuhe, Kleidung, Kosmetik und Accessoires.
Das Unternehmen wurde 2008 von David Schneider und Robert Gentz gegründet und hat mehr als 50 Millionen aktive Kunden in 25 europäischen Märkten.[3]
Zalando ist in mehreren Geschäftsfeldern tätig – vom Internet-Shop über Eigenmarken, stationären Outlets in zwölf deutschen Städten,[4] bis hin zu Logistik- und Marketing-Angeboten für Händler.[5]
Gründung
Zalando wurde 2008 von David Schneider und Robert Gentz in Berlin mit Investorenkapital der drei Samwer-Brüder gegründet.[6] Kennengelernt hatten sich Schneider, Gentz und Oliver Samwer während ihres Studiums an der WHU – Otto Beisheim School of Management. Vorbild für Zalando war der US-amerikanische Versandhändler Zappos.[7] Der Name leitet sich ebenfalls von dem spanischen Wort für Schuhe, zapatos, und dem früheren Unternehmen von Oliver Samwer alando ab.[8]
2009 erweiterte das Unternehmen sein Versandgebiet auf Österreich.[9] Zur selben Zeit wurde das Angebot um die Bereiche Mode und Bekleidung ergänzt. Zalando begann eigene Kollektionen und Labels im Markt anzubieten. Ende 2010 war das Unternehmen Marktführer für den Schuhversand über das Internet, schrieb allerdings 20 Millionen Euro Verlust.[10] Seit Oktober 2011 liefert das Unternehmen auch in die Schweiz.[11] Im Jahr 2011 machte das Unternehmen einen Umsatz von über 500 Millionen Euro; hierbei wurde ein Verlust von 60 Millionen Euro geschrieben.[12] Aufmerksamkeit erhielt Zalando durch auffällige Fernsehwerbung.[13] Die monatlichen Werbeausgaben lagen 2011 im zweistelligen Millionenbereich und wurden wegen hoher Verluste im Januar 2012 auf fünf Millionen Euro reduziert.[14]
Von 2007 bis 2012 hat Zalando circa 3,3 Millionen Euro zur Wirtschaftsförderung strukturschwacher Regionen erhalten.[15] Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums. 2010 erhielt Zalando 1,6 Millionen Euro GRW-Mittel.[16] Für 2013 habe Zalando weitere Fördergelder beantragt.
Seit 2012 gehört der Outlet Store Berlin zum Unternehmen.[17] Im Juli 2012 wurde bekannt, dass das Unternehmen einen Teil der Software-Entwicklung am Standort in Dortmund bündelt. Neben den Lagerstandorten Großbeeren, wo im Juli 2012 1000 Arbeitnehmer tätig waren,[18] und Brieselang, wo 900 Beschäftigte im Juni 2012 arbeiteten,[18] steht in Erfurt eine weitere Lagerhalle, in der 350 Beschäftigte im August 2012 tätig waren.[19] Im Herbst 2012 wurde mit dem Bau eines Logistikzentrums in Mönchengladbach begonnen.[19] Der Verlust lag 2012 bei 92 Millionen Euro.[20] Die Retourenquote sollte bei ungefähr 50 % liegen.[21]
Inhaltsverzeichnis
- 1. Geschichte
- 2. Unternehmensstruktur
- 3. Aktionäre
- 4. Marken
- 5. Kontroversen
- 6. Siehe auch
- 7. Literatur
- 8. Weblinks
- 9. Einzelnachweise