BASF SE
Rechtsform Societas Europaea
ISIN DE000BASF111
Gründung 6. April 1865 in Mannheim als Badische Anilin- & Soda-Fabrik
Sitz Ludwigshafen am Rhein,
 Deutschland
Leitung
  • Dirk Elvermann
  • Michael Heinz
  • Anup Kothari
  • Stephan Kothrade
  • Katja Scharpwinkel
Mitarbeiterzahl 111.991 (2023)
Umsatz 68,9 Mrd. Euro (2023)
Branche Chemische Industrie
Website www.basf.com
Stand: 31. Dezember 2023
Googlesuche BASF Aktie

Die BASF SE ist ein deutscher börsennotierter Chemiekonzern mit Sitz in Ludwigshafen am Rhein.

Sie ist in 93 Ländern vertreten und betreibt 234 Produktionsstandorte. Nach Umsatz ist die BASF damit der größte Chemiekonzern weltweit.

Das Unternehmen hat seinen Ursprung in der 1865 in Mannheim gegründeten Badischen Anilin- & Sodafabrik. Weil dort kein geeignetes Areal zur Verfügung stand, wurde das neue Werk noch im selben Jahr am gegenüberliegenden Rheinufer im pfälzischen Ludwigshafen gebaut.

Geschäftstätigkeit

Das Geschäft von BASF besteht aus sechs Segmenten mit elf Unternehmensbereichen:

  • Chemicals
    • Petrochemicals
    • Intermediates
  • Materials
    • Performance Materials
    • Monomers
  • Industrial Solutions
    • Dispersions & Resins
    • Performance Chemicals
  • Surface Technologies
    • Catalysts
    • Coatings
  • Nutrition & Care
    • Care Chemicals
    • Nutrition & Health
  • Agricultural Solutions
    • Agricultural Solutions

Im Jahr 2021 erzielte die BASF 17 % ihres Umsatzes (13,6 Milliarden Euro) mit Chemikalien (Segment Chemicals). Dieses Segment umfasst einerseits Petrochemie-Produkte (Petrochemicals) wie Ethen, Propen, technische Gase (Argon, Kohlensäure, Wasserstoff, Stickstoff) und Weichmacher. Andererseits gehören zu diesem Segment Zwischenprodukte (Intermediates) für die Pharma-, Bau-, Textil- und Automobilindustrie sowie für andere Bereiche des BASF-Konzerns.

Das Segment Materials erwirtschaftete 19 % des Umsatzes (15,2 Milliarden Euro) des Unternehmens. Zu den Produkten dieses Unternehmensteils zählen

Industrial Solutions trugen 11 % (8,9 Milliarden Euro) zum Umsatz bei. Dieses Unternehmenssegment stellt Kraft- und Schmierstofflösungen, Einsatzstoffe für Farben und Lacke (z. B. Kaolin) sowie Kunststoffadditive her.

29 % (22,7 Milliarden Euro) des Umsatzes der BASF entfielen auf Produkte und Dienstleistungen des Segmentes Surface Technologies wie Abgaskatalysatoren für Automobile, Materialien für Lithium-Ionen-Batterien, Fahrzeug- und Autoreparaturlacke, Bautenanstrichmittel sowie Oberflächentechnik für Metall-, Plastik- und Glassubstrate.

Im Segment Nutrition & Care erzielte das Unternehmen 8 % (6,4 Milliarden Euro) seines Umsatz mit Inhaltsstoffen für Nahrungsmittel (Aromen, Omega-3-Fettsäuren, Enzyme für Backwaren), für Pharmazeutika (Ibuprofen, Dexpanthenol) und für Pflegeprodukte (z. B. Tenside, Enzyme, wasserlösliche Polymere, Biozide, optische Aufheller, Stabilisatoren und Methansulfonsäure für Waschmittel, Superabsorber für Windeln und Düfte).

11 % des Umsatzes (8,2 Milliarden Euro) erwirtschaftete die BASF im Segment Agricultural Solutions mit Saatgut, Pflanzenschutzmitteln, Ureaseinhibitoren und Stickstoffstabilisatoren sowie Folien zum Einsatz in der Landwirtschaft.

Bis 2017 waren rund 4 Milliarden Euro Umsatz der Wintershall-Gruppe im Umsatz der BASF-Gruppe konsolidiert. Mit der Einbringung der Wintershall-Gruppe in das Gemeinschaftsunternehmen Wintershall Dea, an dem BASF 67 % der Stammaktien hält, entfiel dieser Umsatz.

In Europa wurden im Jahr 2021 39 % des Umsatzes (31,6 Milliarden Euro) erwirtschaftet. Auf Nordamerika entfielen 27 % (21,9 Milliarden Euro) und auf den Asiatisch-Pazifischen Raum ebenfalls 27 % (20,6 Milliarden Euro). Südamerika, Afrika und der Nahe Osten trugen 8 % (4,4 Milliarden Euro) bei.

Mit einem Handelsvolumen von 900.000 Flaschen im Jahr 2013 ist die BASF zudem einer der größten Weinhändler Deutschlands, siehe Weinkeller der BASF.

ISIN: DE000BASF111