Siemens Healthineers AG | |
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Rechtsform | AG |
ISIN | DE000SHL1006 |
Gründung | 1. Dezember 2017 |
Sitz | München, ![]() |
Leitung |
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Mitarbeiterzahl | etwa 68.000 (2023) |
Umsatz | 21,7 Mrd. Euro (2023) |
Branche | Medizintechnik |
Website | www.siemens-healthineers.com |
Stand: 30. September 2023 | |
Googlesuche | Siemens Healthineers Aktie |
Die Siemens Healthineers AG ist ein börsennotierter Hersteller von Medizintechnik und umfasst die Aktivitäten von Siemens in diesem Bereich.
Der Name „Healthineers“ ist ein Kofferwort aus „healthcare“, „engineer“ und „pioneer“.
Siemens Healthineers ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen, der Mitarbeiter in 70 Ländern beschäftigt.
Rechtlicher Sitz ist in München; das Hauptbüro befindet sich in Erlangen, Standorte der operativen Gesellschaften ebenfalls in Erlangen, im benachbarten Forchheim sowie in Kemnath, Rudolstadt und Marburg.
Inhaltsverzeichnis
Die Gesellschaft ist in sechs Geschäftsbereiche unterteilt:[16]
- Point of Care Diagnostics
- Laboratory Diagnostics
- Diagnostic Imaging
- Ultrasound
- Advanced Therapy
- Services
Das Portfolio enthält unter anderem Ultraschalluntersuchungssysteme, Mammografiegeräte, Computertomographen, Magnetresonanztomographen, Angiographiesysteme, konventionelle Röntgensysteme, sportmedizinische Diagnosegeräte, molekularmedizinische Systeme (PET∙CT, SPECT∙CT, PET∙MR etc.), Produkte zur Labordiagnostik sowie Strahlentherapiesysteme und Partikeltherapiesysteme auf der Basis von Teilchenbeschleunigern. Außerdem bietet Siemens Healthineers Systeme zur medizinischen Informationsverarbeitung an. Das Unternehmen lag 2018 im weltweiten Vergleich der größten Medizintechnik-Hersteller auf Platz sechs hinter Medtronic, Johnson & Johnson, General Electric, Fresenius Medical Care und Philips.[17]
Im August 2024 wurde bekannt, dass Siemens Healthineers einen Teil des Geschäfts mit radioaktiven Chemikalien zur Krebsdiagnostik von Novartis übernehmen will. Für den Transfer sollen mehr als 200 Millionen Euro bezahlt werden. Er soll bis Ende 2024 abgeschlossen sein und dem in den USA ansässigen PET-Radiopharmaka-Geschäft die Expansion nach Europa ermöglichen.[18]
Das jahrzehntelang betriebene Geschäft mit Hörgeräten verkaufte Siemens im Januar 2015 an das schwedische Investmentunternehmen EQT und die Familie Strüngmann. Es wird von dem Unternehmen Sivantos fortgeführt, der Markenname Siemens wird in Lizenz weiterhin verwendet.[19]