Continental AG | |
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Rechtsform | Aktiengesellschaft |
ISIN | DE0005439004 |
Gründung | 1871 |
Sitz | Hannover, ![]() |
Leitung |
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Mitarbeiterzahl | 202.763 (2023) |
Umsatz | 41,4 Mrd. Euro (2023) |
Branche | Automobilzulieferer |
Website | www.continental.com |
Stand: 31. Dezember 2023 |
Die Continental AG (kurz Conti) ist ein börsennotierter deutscher Automobilzulieferer mit Sitz in Hannover. Das Unternehmen hat sich von einem reinen Reifenhersteller zu einem bedeutenden Automobilzulieferer entwickelt. Das Unternehmen besteht aus den vier Unternehmensbereichen Automotive, Tires, ContiTech und Contract Manufacturing. Diese umfassen insgesamt 16 Geschäftsfelder.
Die Schaeffler-Holding hält eine beherrschende Beteiligung von 46 Prozent an der Continental AG.
Konzernstruktur
Die Continental AG gliedert sich in vier Unternehmensbereiche mit insgesamt 16 Geschäftsfeldern. Die Geschäftsfelder sind jeweils den übergeordneten Unternehmensbereichen Automotive, Tires, ContiTech und Contract Manufacturing zugeordnet.
Die ContiTech AG wurde mit der 2004 bekanntgegebenen Übernahme der Phoenix AG gestärkt. Durch den Zusammenschluss beider Unternehmen im Januar 2007 wurden die verbliebenen Aktionäre der Phoenix AG zu Aktionären der ContiTech AG. ContiTech-Aktien wurden an den Börsen in Hamburg und Hannover gehandelt.
Die ContiTemic befasst sich mit elektronischen Bremssystemen, Insassenschutz, Komfortelektronik und Antriebstechnik. Mit dem Zulieferer ZF Sachs (Antriebe) und weltweiten Partnern für Energiespeicher liefert die ContiTemic komplette Hybrid-Antriebe an Automobilhersteller wie u. a. General Motors und Daimler AG.
Im Juli 2006 erwarb Continental das Automobilelektronik-Geschäft von Motorola (Geschäftsbereiche Fahrwerksteuerung und Antrieb, Sensorik und Komfortelektronik sowie das Telematikgeschäft), um unter anderem die eigene Sparte „Continental Automotive Systems“ mit einem neuen „Geschäftsbereich Telematik“ zu ergänzen. Durch die Integration der Motorolabereiche in den Continental-Konzern werden die Bezeichnungen „Temic“, „Teves“ und „Motorola“ nicht mehr geführt, sondern es wird nur noch „Continental Automotive Systems“ für alle Elektronik-Töchter benutzt.
2007 übernahm Continental nach einigen Jahren des Joint Ventures die Marke Matador komplett. Die Continental AG ging damit einen weiteren strategischen Schritt, Fertigungskapazitäten in Niedriglohn-Ländern zu schaffen.
Am 25. Juli 2007 wurde bekanntgegeben, dass Continental den Automobilzulieferer Siemens VDO Automotive übernehmen werde. Der Kaufpreis betrug 11,4 Mrd. Euro. Am 29. November 2007 wurde der Kauf vom EU-Wettbewerbskommissar ohne Auflagen genehmigt und rechtskräftig.
Im Februar 2014 erwarb Continental die Veyance Technologies Inc. von der Carlyle Group für 1,9 Mrd. US-Dollar. Der Erwerb wurde am 30. Januar 2015 vollzogen.
Im Juli 2018 wurde bekannt, dass Continental einen umfassenden Konzernumbau plant, der eine Holdingstruktur unter der Dachmarke Continental Group zum Ziel hat. Im August 2023 wurde bekannt, dass der Aufsichtsrat eine Aufspaltung der Continental AG prüft. In diesem Szenario könnte das Unternehmen den Bereich Reifen und die Industrieaktivitäten von Contitech behalten. Der überwiegende Teil des Automobilzuliefergeschäfts stünde dann zum Verkauf.
Weitere Informationen zum Unternehmen Continental AG finden Sie unter folgenden Themenschwerpunkten auf Wikipedia:
- 1. Geschichte
- 2. Konzernstruktur
- 3. Konzern Kennzahlen
- 4. DAX
- 5. Produktion
- 6. Ermittlungen wegen VW-Abschalteinrichtung
- 7. Information und Werbung
- 8. Literatur
- 9. Weblinks
- 10. Einzelnachweise